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DEFAULT : 2. Thurgauer KMU-Frau 2009
14.10.2015 10:24 (1112 x gelesen)

Fabiola Colombo Imhof ist die «2. Thurgauer KMU-Frau»

Die Trägerin des zweiten Thurgauer KMU-Frauenpreises, Fabiola Colombo Imhof, ist am 18. August in festlichem Rahmen für ihr unternehmerisches Engagement fürs Chinderhuus Weinfelden geehrt worden.

Die Kinderkrippe sei seit den Anfängen im Jahre 1997 mittlerweile zu einer der grössten derartigen Institutionen in der Schweiz geworden und ohne Fabiola Colombo Imhof nicht denkbar, erklärte Vincenza Trivigno, Mitglied der Geschäftsleitung der Stadler Rail und Vorstandsmitglied des Chinderhuus, in ihrer Laudatio.

Als KMU beschäftigt das Chinderhuus mittlerweile rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die soziale Institution sei in den vergangenen 12 Jahren dank


  aussergewöhnlichen Engagements aber nicht nur gross, sondern auch gut geworden. Sie stehe auf gesunden Füssen und funktioniere zur Zufriedenheit vieler Kindern und Eltern.

Hartnäckig Ziele verfolgt
Dass das Chinderhuus ein zweites Heim für viele Kinder geworden sei, sei das Verdienst der Preisträgerin. Es brauche unternehmerische Persönlichkeiten wie Fabiola Colombo Imhof, bekräftigte Trivigno. Auch Carmen Schaffhauser, Jurymitglied und Vertreterin der Thurgauer Kantonalbank (TKB), lobte die Qualitäten der Unternehmerin. Mit Disziplin, Hartnäckigkeit, Durchsetzungskraft und mit starkem Willen habe sie ihre beruflichen Ziele verfolgt und nie aus den Augen verloren. Sie habe Unternehmertum bewiesen und könne Erfolg ausweisen.

Frauen in der Wirtschaft fördern
Der Thurgauer KMU-Frauenpreis war von Claudia Vieli Oertle, Präsidentin der KMU Frauen Thurgau, initiiert worden. Er mache die bedeutende Rolle des Frauen in der Thurgauer Wirtschaft sichtbar und fördere die Wahrnehmung in der Gesellschaft. Der KMU-Frauenpreis soll Motivation und Antrieb für andere KMU-Frauen sein. Mit dem Sponsoring des Preisgelds über 5000 Franken wolle die TKB ihren Teil zur Förderung von Frauen in der Wirtschaft beitragen, führte Schaffhauser aus.

Das Chinderhuus sei ein Meisterstück freien, engagierten Unternehmertums, würdigte schliesslich Peter Schütz als Präsident des Thurgauer Gewerbeverbandes die Leistungen der Preisträgerin. Die Kinderkrippe sei insbesondere ein hervorragendes Beispiel, dass ausserfamiliäre Kinderbetreuung weder staatlich organisiert noch öffentlich finanziert noch staatlich überreguliert zu werden brauche.

(Text und Bilder: Martin Sinzig)


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